aktualisiert:
16.04.2011

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Wir legen großen Wert auf einen erzogenen, ausdrucksstarken Hund.  Gerne helfen wir unseren Welpenkäufern oder interessierten Hundebesitzern wenn wir um Rat gefragt werden.

Cajas Begleithundeprüfung

     Bereits im Jahr 2000 interessierten wir uns für Border Terrier. Wir besuchten das Border Treffen in Gütersloh und sammelten die ersten hautnahen Informationen rund um diese Rasse. Mit der Anschaffung eines Welpen wollten wir jedoch nichts überstürzen, zumal wir zu dieser Zeit neben unseren 3 Schäferhunden noch eine wunderbare, alte Staffordshire Terrier Hündin besaßen. Sie verstarb im Jahr 2002 und nun wurde der Wunsch nach einem Border Terrier immer intensiver. Über die damalige Rassebeauftragte und  nach persönlichen, sehr netten Treffen mit ausgiebigen Gesprächen sind wir zu „Baltic Borders Caja“ gekommen.BH_3

     Diese äußerst agile und doch ausgeglichene Border Hündin überzeugte uns mit jedem Tag mehr. Wir sammelten mit ihr unsere ersten Ausstellungserfahrungen und sind mit den errungenen Ergebnissen mehr als

zufrieden. Durch unsere Aktivitäten auf den Ausbildungsplätzen mit unseren „Gebrauchshunden“ war auch unsere Caja stets mit von der Partie und zeigte von Anfang an großes Interesse. So beschlossen wir, sie im Alter von etwa 18 Monaten für die Begleithundeprüfung auszubilden.

   Die Begleithundeprüfung wird in drei Abteilungen gegliedert: Einer theoretischen Überprüfung der Sachkunde des Hundeführers, Gehorsamsübungen auf dem Übungsplatz und Unbefangenheit im öffentlichen Verkehr.

     Bei der Gehorsamsprüfung wird vom Team Hundeführer/Hund erwartet, auf dem Übungsgelände zu zeigen, dass der Hund an der Leine, wie auch in der Freifolge dem Hundeführer folgt. Eingefügt sind Wendungen, Tempowechsel und Anhalten. Außerdem werden Sitz- und Platzübungen gefordert, ebenso eine Ablegeübung des Hundes unter Ablenkung.BH_203

     Nach Bestehen dieses Teils wird die Unbefangenheit des Hundes im öffentlichen Verkehr beurteilt. Nun kann er seine Unerschrockenheit und Gelassenheit zeigen. Die hierfür geforderten Übungen finden außerhalb des Hundeplatzes an geeigneten Stellen innerhalb geschlossener Ortschaften statt. Es wird der Gesamteindruck des Hundes bewertet, wie er sich im Straßenverkehr bewegt, wie er sich fremden Menschen und fremden Tieren gegenüber verhält.
     Diese Prüfung ist Voraussetzung für weitere Prüfungen und Wettkämpfe, die mit dem Hund absolviert werden können.

     Im Frühjahr fing ich an, mit Caja zu trainieren; erst einmal wir zwei auf einer Wiese, später dann auch auf dem Hundeplatz, um die Ablenkung durch andere Hunde mit einzubeziehen. Caja lernte recht schnell. Beim Training war sie stets eifrig bei der Sache. Besonders für ihr Lieblingsspielzeug oder für einen Leckerbissen war sie gern bereit mitzuarbeiten. Wir übten drei Mal wöchentlich etwa 15 Minuten, nicht länger, sonst wird es für einen Terrier zu langweilig und das Interesse lässt nach.

Ein halbes Jahr später, im November 2004 war es dann soweit: Ich führte sie zur Prüfung. Etwas seltsam war es für michschon, zwischen den Deutschen Schäferhunden und Malinois, mit dem „kleinen Terrier“ zu starten. Caja schien dies weniger zu stören. Allenfalls spürte sie meine Nervosität.
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Foto: „Sitzübung“

Die Gehorsamsprüfungen erledigte Caja ordnungsgemäß, aber eher etwas lustlos – eben liebenswert terriertypisch.

Im darauf folgenden Verkehrsteil benahm sie sich absolut souverän. Gut gelaunt und freudig folgte sie den verlangten Anweisungen. Bei der „Vereinsamung“ wird der zu prüfende Hund an ein geeignetes Objekt angeleint und der Hundeführer begibt sich außer Sicht des Hundes. Während dieses Prüfungsteils zeigte Caja nur Langeweile und graste in der Zeit friedlich, was die Anwesenden sehr belustigte, da doch die meisten Gebrauchshunde eher dazu neigen, ungeduldig auf die Rückkehr ihres Hundeführers zu warten.BH_1



Foto: „Vorsitzen“, nach dem Heranrufen aus der Platzübung

Caja war während der gesamten Veranstaltung freundlich, aufmerksam und selbstbewusst, sie hat die Begleithundeprüfung mit Bravour bestanden. Wieder einmal hat sie die Herzen vieler Menschen erobert.

     In all den Jahren unserer Hundehaltung, Zucht und der des aktiven Hundesports haben wir sicher schon einige Erfahrungen sammeln können. Caja hat uns, was sie betrifft, bislang nur positives gezeigt. Im Haus ein absolut ruhiger und friedlicher Hund, draußen äußerst aktiv und konditionsstark, der es genießt, gefordert zu werden und gemäß dem Rassestandard „in erster Linie ein Arbeitsterrier“ zu sein.

Silke Harmel
(erschienen in “Der Terrier” Klubzeitschrift des KFT)

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Traute Beier aus Braunschweig errang mit "Eddie" bei ihrem ersten Start in der Obedience  Klasse 3 in der Gesamtwertung ein "Sehr Gut".

 Herzlichen Glückwunsch an das tolle Team!"

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